Zwei Aschenbrödel fürs Schützentheater

Kim Schuster und Neele Müller haben sich im Casting durchgesetzt

23. Dezember 2023
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Mitte November rief das Schützentheater zum Casting und Vorsingen für die Hauptrolle der Inszenierung 2024 (Aschenbrödel) auf. Es meldeten sich daraufhin zwölf talentierte und stimmsichere Mädchen, die der Jury die Auswahl nicht leicht machten. Aber wie heißt es bei den Castingshows im Fernsehen so schön? Es kann nur eine – äh, in dem Fall zwei – geben!

Kim Schuster überzeugte mit ihrer Version von „Talking To The Moon“ (Bruno Mars) und ihrer gefühlvollen, deutlichen Stimme. Die Vierzehnjährige hatte bereits Gesangsunterricht, sang in verschiedenen Kinderchors und spielt seit neun Jahren im Schützentheater mit. Im vergangenen Jahr verkörperte sie den „Tod“ bei „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Nach dem Vorsingen hatte sie ein gutes Gefühl. „Aber man weiß ja nicht, wie die anderen so waren“, gibt sie zu.

Neele Müller hätte dagegen niemals erwartet, die Rolle zu bekommen. „Ich dachte, ich versuche es einfach“, verrät die Dreizehnjährige. „Ich wollte es später nicht bereuen.“ Sie sang den zum Genre passenden und sehr anspruchsvollen Song „Lass jetzt los“ aus der „Eiskönigin“ und bestach durch Selbstbewusstsein und Stimmvolumen. Nachdem sie in der letzten Saison die Räuberin Bona spielte, wird „Aschenbrödel“ nun das achte Schützentheaterjahr für sie.

Beide freuen sich jetzt auf die Probenzeit mit den anderen Mitspielenden. „Den Text zu erfahren, das Lied kennenzulernen, zu sehen, was jetzt auf mich zukommt – das ist echt spannend“, meint Neele. Außerdem sei das Markieren des eigenen Texts etwas ganz Besonderes. Von der Theaterleitung erwarten die beiden jetzt eine gute Vorbereitung auf ihre Rolle. „Und dass es genauso viel Spaß macht, wie in den letzten Jahren“, hofft Kim.

Die Hauptrolle im Schützentheater hat nicht nur viel Text, sie ist auch meist etwas komplexer als die anderen Rollen. Gerade Aschenbrödels Charakter fährt mit einer Bandbreite an Gefühlen auf – von Traurigkeit über Verzweiflung bis hin zu Liebe. Eine Herausforderung für die jungen Schauspielerinnen. „Man will ja, dass das, was man meint, auch so rüberkommt“, sagt Neele. Gerade Trauer finden die beiden schwer darzustellen. „Und Verliebtheit, wenn man eben nicht verliebt ist“, fügt Kim hinzu.
Auf die Frage, welche Rollen sie sonst gern spielen würden, wenn es mit der Hauptrolle nicht geklappt hätte, sind sie sich einig: „Eine Stiefschwester oder die Fee wären auch sehr cool“.

Diese beiden sowie alle anderen Rollen werden im Januar gecastet. Zum Vorsprechen anmelden kann man sich ab 01.01. hier die auf unserer Website (Infos folgen noch) oder am 09.01. um 18 Uhr im Hans-Liebherr-Saal der Stadthalle. Der Anmeldung geht eine einstündige Infoveranstaltung voraus, bei der Interessierte noch einmal alles über Proben, Aufführungen und Hintergründe erfahren können.

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Yvonne von Borstel-Hawor

Pressesprecherin der Stiftung Schützendirektion Biberach
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