Schützenfest 2022 – Die Ampeln stehen auf GRÜN

Der Höhepunkt der Omikronwelle scheint erreicht, die Infektionszahlen sinken, weitere Öffnungsschritte werden von der Landesregierung auf den Weg gebracht. Die Situation vor Ort in den Blaulichtorganisationen ist gut und im Gesundheitswesen entspannt. Diese Tendenzen und der Blick in die Nachbarländer machen Mut! Mut auf ein normaleres Schützenfest 2022.

Diese positive Entwicklung hat den Vorstand und das Plenum darin bestärkt, die Weichen für ein Schützenfest unter Normalbetrieb zu stellen – mit dem Virus und mit verantwortungsvollem Blick auf das Infektionsgeschehen. Mit Zuversicht, Vertrauen und Solidarität starten wir nun in die neue Schützenfestsaison!

Als Stiftung Schützendirektion Biberach haben wir eine besondere Verantwortung den großen und kleinen Biberacher Bürgerinnen und Bürgern gegenüber, in dem wir Tradition und unser kulturelles Erbe bewahren und weiterentwickeln. Auch die Erwartungen der internen und externen Schützenfestgruppen sind groß.

Nach zwei Jahren auf Schützenfest-Sparflamme ist nun die Zeit gekommen wieder mehr Gas zu geben. Bei den Vorbereitungen steht trotzdem nicht die Devise „Augen zu und los“ auf dem Arbeitstitel, sondern bei allem Eifer und aller Freude behalten wir ein aufmerksames und wachsames Auge auf die Corona-Entwicklungen.

1. Ampelkennung

Für die weiteren Planungen dient die Ampelkennung vom letzten Jahr. Diese kann dann entsprechend der weiteren Regelungen und Entwicklungen der Corona-Lage geschaltet werden:

grün (findet statt),
orange (ungewiss) oder
rot (abgesagt)

Der aktuelle Stand kann über den Schützen-Planer abgerufen werden.

2. Spielfähigkeit der Gruppen

Wie wichtig das Schützenfest für Jung und Alt aus Nah und Fern und für UNS ist, wurde allen schmerzlich bewusst, als wir 2020 und 2021 mehr oder weniger darauf verzichten mussten. Diese beiden fehlenden Jahre sind auch nicht spurlos an den Gruppen vorbeigegangen. Der eigentliche Turnus der Weitergabe wurde unterbrochen.

Fazit: Musikkapellen sind in der Neufindung, Tanzgruppen haben Trainingsrückstände oder haben den größeren Weggang von Mitgliedern zu kompensieren.

Die Renaissance-Gruppe muss neu aufgestellt werden. Aktuell zeichnet sich aber eine positive Lösung ab, so dass die neue Gruppe bereits 2022 auftreten kann.

Zudem sind folgende Gruppen auf Mitgliedersuche und freuen sich, wenn sich Interessierte melden und aktiv teilnehmen:

  • Musiker für die Bauerntanzgruppe
  • Für den Tanz durch die Jahrhunderte suchen fast alle Gruppen neue Tanzpaare: Rokoko, Bürgerball, Renaissance, Charleston, Boogie Woogie, Rock’n Roll
  • Die Scharwächter suchen ebenfalls Mitglieder, sie bieten sich auch für interessierte Familien an und nicht nur für Jugendliche und Erwachsene

Über die Webseite der Schützendirektion können sich Interessierte informieren und mit den Gruppen Kontakt aufnehmen.

3. Vorverkaufsstart Online und beim Kartenservice im Rathaus bereits Freitag, 6. Mai

Der Vorverkauf findet wie gewohnt beim Kartenservice im Rathaus statt. Zeitgleich wird der Onlineverkauf freigeschaltet. Verkauft werden die Tickets ab Freitag, 6. Mai 2022, 8:30 Uhr.

Grund dafür ist, dass sich an einem Freitag der Andrang auf den ganzen Tag verteilen kann. Zum Unmut der Marktbeschicker des Wochenmarkts hatten sich in der Vergangenheit am Samstag immer große Menschenmassen vor dem Rathaus gebildet, was den Zugang zu den Marktständen beeinträchtigt hat. Zudem soll der Einlass ins Rathausfoyer kontrolliert und begrenzt werden. Es werden immer nur so viele Kartenkäufer eingelassen, wie Arbeitsplätze vorhanden sind. Wie in den vergangenen Jahren wird wieder mit Wartetickets gearbeitet, damit sich die Schlange nicht einfach nur nach draußen verlagert, sondern die Kunden noch Gelegenheit haben anderes zu erledigen bis sie dran sind.

4. Schützentheater Frau Holle

Unter der Gesamtleitung von Mimi Haack inszeniert das neue Team der Theaterleitung eine von Sandra Binder geschriebene Fassung der Frau Holle, nach dem Märchen der Gebrüder Grimm. Mit Bühnenbild von Fabian Binder, Musik von Andreas Winter und unter der technischen Leitung von Christian Zell und Markus Rück.

Nach dem Tod ihres Vaters wird die herzensgute Marie von ihrer Stiefmutter wie eine Magd behandelt, während deren leibliche Tochter Therese keinen Finger rühren muss. Die Hoffnung auf ein wenig Glück hat das Mädchen bereits verloren geglaubt, bis es eines Tages auf eine mysteriöse alte Frau trifft, die den ungleichen Stiefschwestern eine Lektion fürs Leben erteilt: Alles kommt zu einem zurück – das Pech sowie das Glück.

 

  • Spielzeit: 25. Juni bis 27. Juli 2022
  • 15.00 Uhr I 17.00 Uhr I 19.00 Uhr
  • Orchester: Andreas Winter – ca. 55 MusikerInnen
  • Anmeldung war Online und in Präsenz
  • Onlineanmeldung auch weiterhin ab 2023
  • Ca. 200 Kinder als Sprecher und TänzerInnen
  • MitspielerInnen sind jünger geworden
  • Proben seit Januar in der Großgarderobe
  • Ausgeklügeltes Hygienekonzept: Mitarbeiter 2G+, Testheft für MitspielerInnen

5. Heimatstunde 2022: Einmal Hölle und zurück – Das Ende des 30jährigen Krieges und die Einführung der Parität in Biberach ab 1647

Vor 375 Jahren wurde in Biberach immer deutlicher, dass der Krieg, der die Stadt verwüstete und sie einen Großteil ihrer Einwohner kostete, ein Ende finden würde. Die im Friedensvertrag vereinbarte paritätische Stadtverfassung wurde in Biberach bereits seit 100 Jahren diskutiert. Heraus kam ein Kompromiss, mit dem keine der beiden Konfessionen zufrieden war. Es begann ein zäher Kampf um die Umsetzung, um Macht, Einfluss und Posten. Die Mittel, die dabei eingesetzt wurden waren zum Teil grausam. Und so beschäftigt sich die diesjährige Heimatstunde von Markus Pflug auch mit dem wahrscheinlich dunkelsten Kapitel der Biberacher Stadtgeschichte…

6. Festplakat

Das diesjährige Festplakat zeigt den Trommler- und Fanfarenzug der Matthias Erzberger Schule. Zum 50 jährigen Jubiläum wird die Gruppe das Festplakat 2022 zieren und darf auch endlich in den neuen Kostümen beim Historischen Festzug bestaunt werden.

Die Entwicklung bleibt dynamisch. Alles Wichtige wird mit aktuellem Stand auf der Homepage der Stiftung Schützendirektion veröffentlicht.

Kontakt

Wenn Sie Presseanfragen haben, richten Sie diese bitte direkt an die Pressesprecherin.

 

 

Yvonne von Borstel-Hawor

Pressesprecherin der Stiftung Schützendirektion Biberach
E-Mail: yvonne.vonborstel-hawor@schuetzendirektion.de

 

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