Kleiner historischer Zug

in den Schaufenstern der Altstadt

Nicht der historische Zug läuft vorbei am Publikum, sondern das Publikum läuft vorbei am historischen Zug.

In den Biberacher Geschäften am Weg des historischen Zuges, aber auch in den umliegenden Straßen und Gassen, im Rathaus und in der Jugendkunstschule finden sich in der gesamten Schützenwoche die Figuren und Kostüme des historischen Zuges ein. So lebendig wie sonst in der Schützenzeit sind sie nicht, aber (fast) genauso schön anzusehen.

In Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft Biberach e. V. ist eine Konzeption entstanden, die die bekannten historischen Gruppierungen, Trommler, Pfeifer und Fanfarenbläser in ihren prachtvollen Gewändern zwar nicht direkt auf die Straße, aber doch zumindest in die Schaufenster bringt. Sie laden in der Schützenwoche ein zum Schützenspaziergang durch das Städtchen.

Drei Scharwächterpuppen, die Wache im Rathaus stehen, bilden den Auftakt. Im Gebäude der Schwäbischen Zeitung präsentiert sich eine Altbiberacher Tracht mit Radhaube, in den Geschäften darum herum Kostüme aus noch früheren Zeiten, Mäntel von Stauferkaisern, Roben von Spitalpatriziern, Uniformen von Schwedensoldaten und Kaiserlichen Reitern.

Die Musikzüge der Biberacher Schulen haben ihr Quartier größtenteils in der Jugendkunstschule gefunden. Dolli-Fanfarenbläser und Mali-Spitaltrommler zeigen sich gemeinsam mit Vaganten und Bürgerwehr. Hier stellt auch die Matthias-Erzberger-Schule die Neuausstattung ihres Kleiderfundus vor, der hoffentlich beim nächsten Schützenfest zum Einsatz kommen wird.

Mehr wird nicht verraten.
Die Schützenbühne wünscht viel Spaß beim Suchen, Schauen und Staunen.

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