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Historischer  Zug

Historischer Festzug 2007 (Dienstag)

Festzugsleiter: Wolfgang Ocker
Stellvertretende Festzugsleiter: Rolf Schmid, Dr. Wolfgang Schätzle

Aufstellungsplan am Schützendienstag und an Bauernschützen
Die Schützendirektion hat sowohl am Schützendienstag wie auch an Bauernschützen einen neuen Aufstellungsplan ausgearbeitet, um aus Sicherheitsgründen den Bismarckring freizuhalten. Wir dürfen alle Musikkapellen und Gruppen des Schützenfestes freundlichst bitten, diesen Plan auszudrucken und sich gemäss Aufstellungsplan vor den Festzügen aufzustellen.
Schützendienstag Block 1-3             Bauernschützen Block 1-3
Schützendienstag Block 4-5             Bauernschützen Block 4-5
 

06_festzugsweg_klein02Festzugsweg bei gutem Wetter / bei schlechtem Wetter
Die Kommission Festzüge hat beschlossen, neben dem traditionellen Festzugsweg auch eine Alternative bei schlechtem Wetter als verkürzten Festzugsweg anbieten zu können. Um unsere Festzugsbesucher richtig informieren zu können, stellen wir hier beide Festzugswege vor.  Festzugsweg mit Alternative

Zugfolge

 

 

 

Königlich-Württembergische Landjäger
 

01Gendarmen03

Standartenreiter
Der Standartenreiter trägt die Biberstandarte im blau-gelben  Gewand

02Standarte02

Fanfarenbläser
Die Fanfarenbläser kündigen mit ihren Signalen den Festzug an. Ihr Bild in den blau-gelben Stadtfarben bestimmt den Auftakt des Festzuges. Besonders wichtig ist, dass die vier Pferde in Größe und Farbe zusammenpassen: also vier Schimmel (wie 2005), vier Rappen oder vier Fuchsen. Mit diesem Auftakt ist auch schon ein Signal gesetzt für die Qualität des Festzuges 

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Schützenfahne
 

 

Kleine Schützentrommler
Das aus Schülern bestehende Musikkorps ist heute die älteste Traditionsgruppe. Seit 1816, also seit immerhin 188 Jahren im Festzug. 

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Schützenkönig-Paar vom Biberschießen
Die beiden besten Schützen des Biberschießens (Schützenkönigin und Schützenkönig) halten die Schützenfahne. Sie werden von einem schönen Zweispänner durch die Stadt gefahren.

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Stadtkapelle Biberach
Der Musikverein Biberach wurde 1768 gegründet als “Löbliche Musikgesellschaft”. Initiator der Gründung war der Präzeptor Doll, zugleich auch der erste Leiter der Musikgesellschaft. Nach seinem Tod 1771 holten die Ratsherren Biberachs den erst 19 jährigen Justus Heinrich Knecht von Warthausen nach Biberach. Seine Wahl war ein Glücksfall.
1818 übernahm der Kirchenmusikdirektor Jakob Kick die Musikgesellschaft. Ihm verdankt der heutige Musikverein Biberach eine bedeutende Notensammlung.

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Die Staufergruppe
Die Staufer haben Biberach um 1170 das Marktrecht verliehen und vermutlich noch vor 1190 zur Stadt erhoben. Könrig Heinrich VII., der älteste Sohn Friedrichs II., besuchte die Stadt mit seiner Gemahlin Margarete von Babenberg sowie den Großvasallen des Reichs. In einem prunkvollen staufischen Reisewagen sitzen die Hofdamen der Königin. Dahinter schreitet würdevoll der Abt des Klosters Weingarten, kein geringerer als Berthold von Hainburg, welchem in Biberach seine bisherigen Rechte und Besitzungen durch den König bestätigt wurden.

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Spitaltrommler der Mali-Schule
Der mittelalterliche Spielmannnszug der  Mali-Hauptschule wurde 1976 auf Anregung des damaligen Elternbeirates gegründet. Gunter Maul erhielt die Aufgabe, diese Gründung an der Schule umzusetzen und stimmte sich eng mit dem damaligen  Vorsitzendehn Fritz Kolesch ab. Die Beratung zur Ausstattung erfolgte durch die Musikhoschulen Berlin, München und Trossingen.
Die Kostüme stellen Straßenmusikanten aus dem aspäten Mittelalter des 14. Jahrhunderts dar. Die Kostümentwürfe entstammen der Feder von Schützendirektor Peter Geiwitz. Zum 20-jährigen Jubiläum wurden alle Kostüme wieder erneuert.
 


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Gruppe der Spitalgründung
Die um 1239 erfolgte Gründung des Spitals durch den Biberacher Ammann Berthold Hupmann d.Ä.  sowie die Ritter Ulrich und Halwig von Essendorf war eines der bedeutendsten Ereignisse in der Frügeschichte der Stadt. Kernstück der Gruppe ist neben den drei Stiftern, der Chören der Kinder (Spitalkinder), den Jungfrauen der ehrbaren Handwerker, den Armbrustschützen und den Patriziern die “Spitalbauhütte”, umgeben von Künstlern, Handwerkern und Bürgern;  besonderes Gepräge erhält die Gruppe durch die Kostümpracht der bürgerlichen und höfischen Gotik.
 

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Vaganten des BSBZ Rissegg
 

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Fanfarenzug der Matthias-Erzberger-Schule
Die Gründerin des Trommler- und Fanfarenzugs der  Matthias-Erzberger-Schule war Oberstudiendirektorin Hilde Frey, damals Leiterin des frauenberuflichen Gymnasiums.
Die Gruppe existiert seit 1972. Anstoß dafür mag  vielleicht der Spielmannszug des Pestalozzi-Gymnasiums gewesen sein, vielleicht auch Besuche in der Partnerstadt Valence.
Der Fanfarenzug besteht aus 13 Fanfarenbläserinnen und acht Trommlerinnen. Eine Tambourmajorin gibt es nicht, die  Einsätze werden durch die erste Fanfarenbläserin gegeben.
Die erste Uniform ist ein rotes Samtkostüm mit Barett und cremefarbener Bluse, rote Lederstiefel ergänzen die Ausrüstung. Die Trommlerinnen und Fanfarenbläserinnen waren  wegen ihres sympathischen Auftretens sehr rasch beliebt. Die Gründerin Hilde Frey, Ehrenmitglied der Schützendirektion, wollte jedoch für die Historischen Festzüge eine passendere Uniform und stellte mit einer großzügigen Spende dafür auch das Geld bereit. Peter Geiwitz  arbeitete mehrere Vorschläge aus und fand die salomonische Lösung in einem mittelalterlichen Pagenkostüm. 1994 traten die 21 jungen Damen erstmals in diesem Kostüm auf.  

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Gruppe “Kaiser Friedrich III.”
Kaiser Friedrich IIII verlieh 1488 der Reichsstadt das Recht, als Wappen einen goldenen Biber im blauen Feld zu führen, weil der Überlieferung nach der Biberacher Stadthauptmann mit seinen Stadtsoldaten in grau-schwarzer Uniform - zum sichtbaren Zeichen der Trauer und Anhänglichkeit an den in Gefangenschaft geratenen Kaisersohn Maximilian - die Aufmerksamkeit des Kaisers bei der Heerschau in Köln erregt hatte. Nach Ausweis der Wappenurkunde allerdings verlieh der Kaiser den Biberachern ihr Wappen deshalb, weil sie sich in der Schlacht bei Coxyde “ritterlich und kecklich erzeigt und bewiesen haben”. Die Gruppe besteht aus einem Fähnlein Stadtsoldaten, angeführt vom berittenen Hauptmann; diesen folgt der Biber-Wagen mit Kaiser Friedrich III. und seinem Gefolge.

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Die Fahnenschwingergruppe
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Biberach 1083, als bei der Stiftung des später nach Sankt Georgen im Schwarzwald verlegten Klosters ein “Liupuldus de Bibra” als Zeuge erscheint. Die Gruppe zeigt die Wappen von den alten Adelsgeschlechtern bzw. Orten aus dem Landkreis Biberach. 

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Webergruppe
Ihrer wirtschaftliche Bedeutung nach rangierten die Weber, denen die Reichsstadt im Mittelalter ihren Wohlstand verdankte, an erster Stelle der Handwerker-Zünfte; um 1500 waren über vierhundert Webstühle in Betrieb. Barchant und Leinwand bildeten die Hauptausfuhrartikel. Schon 1386 ist Biberacher Barchent in Prag nachgewiesen, später unter anderem auch in London, Antwerpen und Valencia. Auf dem Festwagen wird das Weben auf drei verschiedenen Webstühlen gezeigt.
 

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Fanfarenzug Biberach
 

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Färbergruppe
Als Veredler der Weberei Erzuegnisse hatten die Färber in der freien Reichstadt ebenfalls große Bedeutung. Wie den Gerbern, so kam auch diesen der Wasserreichtum der Stadt sehr zustatten. Der Festwagen zeigt das Modell der alten Stadtfärbe, zerstört 1945 bei einem amerkianischen Luftangriff.

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Fanfarenzug der Dollinger-Realschule
Schulleiter  Paul Achberger und Schützendirektor Hans Holzhauer gründeten für die junge Realschule 1968 einen eigenen Fanfarenzug. Es gab dafür einen Vorläufer, nämlich das Trommlerkorps der Handelsschule. Zum Start der neuen Gruppe standen also Kostüme bereit. Ein schwarz-gelbes Landsknechtsgewand ermöglichte die ersten Auftritte.
Für die neue Gruppierung wollte man neben den Trommeln aber auch Fanfaren haben, dies wurde auch sehr schnell umgesetzt.
Nach und nach wurden neue Monturen geschaffen, wobei man  sich daran erinnerte, dass früher Landsknechte keine einheitliche Montur trugen. Dies wurde bei dieser Gruppe auch so umgesetzt.
 

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Historischer Handelszug
Biberacher Handelsgesellschaften, unter anderem der Brandenburg und Weißhaupt, betrieben im 15. Jahrhundert schwunghaften Handel mit dem Ausland. Die biberacher Wilhelm Weißhaupt und Hans Schreiben schlossen 1491 mit dem Ulmer Valentin Dittmar einen Vertrag über die Gründung einer gemeinsamen Handelsgesellschaft; an sie ernnert der Handelswagen - eine Nachbildung aus dem 16. Jahrhundert - begleitet von Kaufleuten, Fuhrknechten, Reisigen und Trossbuben.
 

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Musikkapelle Unteressendorf
Es waren die Jahre nach dem 1. Weltkrieg, nachdem von 1919 bis 1925 junge Männer aus den beiden Orten Unter- und Oberessendorf gemeinsam unter dem Namen “Musikverein Essendorf” musizierten. Der Wunsch in Oberessendorf einen eigenen Musikverein zu gründen wurde immer stärker und so entschlossen sich die damaligen aktiven Musiker im Jahre 1925 eine Musikkapelle aufzubauen, die ein Jahr später zur Vereinsgründung führte.

63MVunteressen

Gruppe “Bauernkrieg von 1525”,
Baltringer Haufen
Eines der Zentren des Bauernaufstandes in Oberschwaben um 1525 war das ehemals zum Spital gehörende Dorf Baltringen. Das Programm des vom Schmied von Sulmingen angeführten “Baltringer Haufens” mit den zwölf Bauernartikel als Grundlage gab durch die Forderung nach einer am Göttlichen Recht ausgerichteten Sozialordnung dem Bauernkrieg seine bestimmende Richtung.
 

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Historische Bauerntanzgruppe
Während der Baltringer Haufen, die unfreien Bauern des 16. Jahrhunderts kriegerisch und aufständisch zeigt, weist die Bauerntanzgruppe auf die friedliche Seite bäuerlichen Lebens bei Spiel und Tanz hin.

22bauern

Fanfarenzug Hechingen
 

 

Gruppe “Stadttore der Reichsstadt Biberach”
Riedlinger Tor und Ulmer Tor
Erbaut Ende des 14. Jahrhunderts, war das früher »Obertor« genannte Riedlinger Tor das wohl schönste der Reichsstadt. Es wurde 1870 abgebrochen. - Das einzige noch erhaltene Stadttor ist das Ulmer Tor, weiches nach dem beim evangelischen Friedhof gelegenen ältesten Spital auch »Spitaltor« genannt wurde. Es sicherte die Reichsstadt gegen Osten.

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Nachtwächter im Mittelalter
 

 

Gruppe “Stadttore der Reichsstadt Biberach”
Waldseer Tor und Ehinger Tor
Das früher »Grabentor« genannte Wafdseer Tor vermittelte den Verkehr aus der Reichsstadt in Richtung Bodensee. Es wurde 1844 abgebrochen. - Nach dem vor der Stadtmauer bei der Magdaknenkirche gelegenen »Siechenhaus« wurde das Ehinger Tor früher »Siechentor« genannt. Berühmtheit erlangte es als Gefängnis des Räuberhauptmanns Schwarzer Veri, welcher, in der Zelle an' gekettet, 1819 vom Blitz erschlagen worden ist. Es wurde 1877 abgebrochen.

  

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Musikkapelle Ringschnait
Mitten in den Wirren der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges wurde am 6. Februar 1921 bei der Generalversammlung des Kriegervereins angeregt eine örtliche Musikkapelle zu gründen. Postagent Anton Natterer konnte bis zum Ende der Versammlung 22 Unterschriften von Interessenten nachweisen. Bei dieser Versammlung wurden unter den 50 anwesenden jungen Männern die Spielleute ausgesucht. Erster Vorstand wurde Franz Bochtler aus Winterreute, Schriftführer Anton Natterer, und das schwere Amt des Kassiers übernahm Christian Grötzinger.
Strenge Statuten gaben dem Verein Halt und richtungsweisende Stütze. Wer bei einer Probe unentschuldigt fehlt, muß in die Vereinskasse 2 Mark entrichten.
 

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Renaissancegruppe
Auf Grund der Wahlordnung Kaiser Karls V. von 1551 hatte die Reichsstadt bis zu der 1649 erfolgten Einführung einer konfessionellen Parität drei Bürgermeister, die zusammen mit den beiden »Geheimen« den Geheimen Rat bildeten. Dazu kamen weitere zehn Räte, so dass der Kleine Rat der Reichsstadt ursprünglich aus insgesamt 15 Personen bestand, von denen die Mehrheit aus dem Patriziat zu nehmen war. Auf die Beschwerde der Bürgerschaft hin erweiterte Kaiser Ferdinand I. dieses Gremium 1563 auf 21 Personen. Die Gruppe mit den Bürgermeistern sowie Bürgern und Bürgerinnen in Renaissance-Kostümen wird begleitet von Pagen mit Modellen städtischer Baudenkmäler.

 

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Glockengießergruppe mit
Schützenfestglocke
 

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Gruppe der Kaiserlichen Reiter
Im Dreißigjähringen Krieg hatten die Reichsstadt und ihr Territorium schwer zu leiden; um 1642 zählte man statt 416 nur noch 127 Spitalbauern. Mehr als 16 Jahre lang dauerte allein die Besetzung durch die Kaiserlichen. Die Gruppe umfasst 35 Reiter in der originalen Uniform der berühmten “Papenheimer Kürassiere”, allen voran die Standarte mit dem Doppeladler des “Heiligen Reiches Deutscher Nation”
 


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Stadtgarde Memmingen

 

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Musikkapelle Oberessendorf
Es waren die Jahre nach dem 1. Weltkrieg, nachdem von 1919 bis 1925 junge Männer aus den beiden Orten Unter- und Oberessendorf gemeinsam unter dem Namen “Musikverein Essendorf” musizierten. Der Wunsch in Oberessendorf einen eigenen Musikverein zu gründen wurde immer stärker und so entschlossen sich die damaligen aktiven Musiker im Jahre 1925 eine Musikkapelle aufzubauen, die ein Jahr später zur Vereinsgründung führte.


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Schwedengruppe
Soldaten des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf hielten die Reichsstadt im Dreißigjährigen Krieg von April 1632 bis September 1633 und nochmals von März bis September 1634 besetzt. Die Gruppe wird angeführt vom Hauptmann und zwei Offizieren zu Pferde. Es folgen Fahnenträger und “Schweden-Musik” mit Landsknechttrommeln und Pfeifen. Nach Pikenieren und Musketieren kommt die gewaltige Kanone mit Kanonieren sowie der Pulverwagen. Den Abschluss bildet der mächtige Marketenderwagen. 

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Kleine Schützenmusik mit Spielmannszug
Bereits beim Evangelischen Schützenfest 1821 spielte eine aus einigen Knaben bestehende
“Türkische Musik”. Aus ihr ist die Kleine Schützenmusik entstanden - somit eine der ältesten Jugendkapellen in Deutschland. Die Uniform der “Brandenburgischen Dragoner”, gegründet 1734 zur Teilnahme am Blutritt in Weingarten, bildet seit 1989 die Montur
 

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Gauklergruppe
Bis nach Ende des Mittelalters gab es Spaßmacher
und Zirkusleute, “Gaukler” genannt, die mit tollen akrobatischen Vorführungen sowohl die Truppen wie auch die Zivilbevölkerung unterhielten. Die Gruppe geht auf eine Eigeninitiative der Turngemeinde Biberach zurück.

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Gerbergruppe
Die wichtigsten Handwerker der Reichstadt nach den Webern waren die Gerber. Der Festwagen zeigt das Modell der Weißgerberwalk, der ältesten noch in Betrieb befindlichen Walk Deutschlands; sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1699 erneuert.
 

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Spielmannszug des Pestalozzi-Gymnasiums
Auf Anregung des damaligen Schulleiters und  vormaligen Vorsitzenden der Schützen-
direktion, Fritz Thierer enstand 1970 am  Pestalozzi-Gymnasium ein Trommlerkorps mit 12 Trommlerinnen. 1973 kamen zu dieser Gruppe noch 12 Pfeiferinnen dazu, zusammen mit der Tambour-
majorin also ein Spielmannszug von 25 Mitwirkenden. Bei den Uniformen gab es keine historischen Vorbilder. So kam dann nur eine Phantasieuniform in Frage. Die Mädchen selbst entschieden  sich damals für eine Kleidung, die sich an die friderizianische Soldatenuniform und an rheinische Gardekostüme anlehnte.
 

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Gruppe “Wieland und der Musenhof zu Warthausen”
Bekanntester Biberacher ist der 1733 geborene und 1813 verstorbene Dichter Christoph Martin Wieland, welcher von 1 760 bis 1 769 als Kan:j!eiverwa(ter und Senator hier wirkte. Mitentscheidend für dessen Entwicklung war die durch seine frühere Verlobte Sophie v. Gutermann-La Röche vermittelte Bekanntschaft mit Graf Friedrich v. Stadion aufSchloss Warthausen. Die Gruppe umfasst darüber hinaus folgende Personen aus Wielands Umgebung: Christine Hogel, genannt »Bibi«, die Buchauer Fürstäbtissin Maximiliane v. Stadion, Georg Michael Frank v. La Röche, den evangelischen Bürgermeister Johann v. Hillem und seine Gattin Caie.au, den katholischen Bürgermeister Wunibald v. Settelin sowie den schwäbischen Mundartdichter aus Dieterskirch, Prämonstratenser'Chorherr Sebastian Saifer. Weitere Paare repräsentieren den Adel der Umgebung sowie die Honoratioren der Biberacher Stadtrepublik. Prunkstück ist die Karosse des Grafen v. Stadion, originalgetreu der »Harrach'sehen Berline« in der »Wagenburg« von Schloss Schönbrunn bei Wien nachgebaut.

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Rokoko-Gruppe
Neben Reiten und Fechten war im Rokoko Tanzen die Grundlage jeder Bildung und Erziehung. So lud im »tanzenden Zeitalter« auch Graf Friedrich v. Stadion zum Ball auf Schloss Warthausen ein, welches er zu seinem Alterssitz und spätbarocken Musenhof gemacht hatte.

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Spielmannszug Reute
Seit 1987 besteht der Spielmannszug Reute e.V. und bildet erfolgreich und qualifiziert mit geschultem Fachpersonal seine Mitglieder an Querflöte- von
Diskant, Sopran, Alt bis Tenor-, Lyras, Schlagzeug (trommeln) sowie Ventilfanfaren kostenlos aus. Der Spielmannszug Reute e.V. gehört dem Blasmusik Kreisverband Biberach an und absolviert dort seine D-Lehrgänge mit besten Noten wie die Blasmusikkapellen.
Die Mitglieder des Spielmannszuges kommen zu 80 % aus Mittelbiberach,
18 % aus Reute, und 2 % aus umliegenden Gemeinden. Der Spielmannszug Reute e.V. besteht derzeit aus 65 aktiven Spielleute sowie einer kleinen Reitergruppe mit drei Standartenreitern.


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Bierbrauergruppe
Die Herstellung von Bier hatte früher in Biberach einen ansehnlichen Umfang. Nicht weniger als 27 Brauereien waren 1802 in Betrieb. Auf einem Festwagen wird das Brauen noch in der alten Weise gezeigt. Die »Würze« ist dann durch »Bierbonzen« vom Sudhaus in die Felsenkeller zum Gären gefahren worden. Schließlich wurden die Bierfässer mit der »Bierrolle« zu den Gastwirtschaften transportiert.

 

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TG-Spielmannszug
Der Wunsch vieler Turnerinnen und Turner nach einer eigenen Turnermusik wurde durch sechzehn Teilnehmer, sieben Trommler und neun Flötisten, im Herbst 1959 verwirklicht. Sie gründeten den Spielmannszug der Turngemeinde Biberach. Die Gesamtleitung hat seit vielen Jahren Dieter Kallenberg.

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Thurn-und Taxis’sche Postkutsche mit Biedermaier-Gruppe
Die erste Biberacher Posthalterei der Fürsten v. Thum und Taxis befand sich im heutigen Amtsgericht. Der danach benannte Alte Postplatz war auch Station der Postkutschen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Kutsche, eine originale Nachbildung im Miniaturformat, folgen zu Fuß zehn Pärchen in Biedermeier-Kostümen.

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Gruppe Biberacher Bürgerwehr von 1848
Als Auswirkung der Märzrewlution von 1 848 kam es auch in der württembergischen Oberamtsstadt Biberach gemäß einer Forderung der Bürger nach »Volksbewaffnung mit freier Wahl der Offiziere« zu einer Bürgerwehr. Die Aufgabe dieser Miliz, dargestellt durch eine Schützenkompanie mit Fanfarenbläsern und Trommlern, sollte laut königlichem Dekret sein, »die Wehrhaftigkeit des Staatsbürgers zu befördern, Verfassung und Gesetz zu beschützen und die öffentliche Ordnung und Ruhe aufrechtzuerhalten«
 

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Biberacher Volkstrachten
Die oberschwäbische Volkstracht entstand aus einer Kieiderordnung, welche jeden Stand zum Tragen einer bestimmten Tracht verpflichtete. Sie war aber keineswegs eine Einheitskleidung, sondern geigte Varianten, an denen Familienstand, Wohlstand und auch Konfession abzulesen waren. In Biberach wurden Trachten bis etwa 1840 getragen, im Umland noch bis 1870/1880

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Bauernzunft mit Erntekranz
Der Bauer bei der Arbeit - aus dem Stadtteil Bergerhausen verdeutlichen dies Geißböcke und Schafe, Sensen, Gabeln und Rechen ebenso wie Heuwagen, Garbenwagen und Kartoffelwagen. Auf dem großen Festwagen wird noch das Dreschen, das Sensendengeln und die »Blähmühle« gezeigt, während in der Laube die »Sichelhenke« stattfindet. Die glückliche Ernte wird mit der Erntekrone angezeigt. Seit 1907 ist sie im Festzug

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Musikkapelle Bergerhausen
Die Gründung des Musikvereins erfolgte im Mai 1924. Man wollte einen "positiven Aspekt" ins Leben bringen, da die wirtschaftliche Lage nach dem ersten Weltkrieg schlecht war. Viele hatten keine Arbeit und es herrschte Inflation. In diesen 20er Jahren wurden im Oberschwabengau die Hälfte aller heute bestehenden Musikvereine gegründet, so auch der von Bergerhausen. Aufgrund der schlechten Situation musste ein Instrument von jedem Musiker selbst besorgt werden. 
Die Kapelle nahm nach dem 2. Weltkrieg an öffentlichen Auftritten teil und so stellte sich langsam wieder ein normaler Musikbetrieb ein. Der Erfolg konnte man den Wertungsspielen der folgenden Jahre entnehmen.

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Bauerngruppe Bergerhausen
Der Bauer bei der Arbeit . aus den Stadtteil Bergerhausen verdeutlichen dies Geißböcke und Schafe, Sensen, Gabeln, Rechen ebenso wie Heuwagen, Garbenwagen und Kartoffelwagen. Auf dem großen Festwagen wird noch das Dreschen, das Sensendengeln und die Blähmühle gezeigt, während in der Laube die Sichelhenke stattfindet.

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Musikkapelle Mettenberg
In zeitlichen Abständen von 2-3 Jahren unternimmt die Musikapelle Konzertreisen, um gemeinsam mit lokal ansässigen Musikkapellen, aber auch um alleine aufzutreten. Im Jahre 2003 war Rostock und die Ostsee das Ziel. Zuvor wurden schon Reisen nach  Kärnten, Schottland, ins Burgenland und nach Irland unternommen.

 

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Trachtengruppe Mettenberg
Der Flachsanbau spielte ehemals in Oberschwaben eine besondere Rolle. Im Stadtteil Mettenberg haben sich noch viele für die Verarbeitung zu Leinwand benötigte Geräte erhalten. Auf einem Festwagen wird das Riffeln, Brechen, Schwingen und Hecheln gezeigt, auf dem zweiten das Spinnen mit Spinnrädern und Kunkeln; in der “Hostube” Burschen und Mädchen.

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Gruppe Mettenberger Flachsbauern
Der Flachsanbau spielte ehemals in Oberschwaben eine besondere Rolle. Im Stadtteil Mettenberg haben sich noch viele für die Verarbeitung zu Leinwand benötigte Geräte erhalten. Auf einem Festwagen wird das Riffeln, Brechen, Schwingen und Hecheln gezeigt, auf dem zweiten das Spinnen mit Spinnrädern und Kunkeln; in der »Hostube« Burschen und Mädchen.

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Musikkapelle Rissegg-Rindenmoos
Im Jahre 1970 enthält das Gemeindeblatt der damals noch selbständigen Gemeinde Rißegg einen Aufruf mit den Worten "Wer ein Blasinstrument erlernen und in einem Verein mitspielen möchte, der ist zu einer Besprechung in die "Frohe Aussicht" eingeladen".
Viele organisatorische Maßnahmen waren notwendig, um den Start zu ermöglichen. Die schöne Tracht konnte nicht komplett beschafft werden. Deshalb wurden 1974 die rote Weste mit Stehkragen, 1975 Hut und Bundhosen und 1977, um die Tracht zu komplettieren, die blaue Jacke beschafft. Diese Tracht hat einen Hintergrund: Um das Jahr 1830 wurde eine ähnliche im Raume Biberach getragen.

 

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Gruppe “Rissegger Bauernhochzeit”
Aus dem Stadtteil Rissegg-Rindenmoos wird die Hochzeit eines wohlhabenden Bauernpaares von Mitte des 19. Jahrhunderts dargestellt. Den Hochzeitszug führt ein Geiger an, gefolgt von Musikanten und weiß gekleideten Mädchen. Zwei »Hoch^eitslader« rufen die Speisenfolge des Festessens aus. In einer Kutsche fahren der Bräutigam sowie die Braut mit der »Hochzeitsschappel« (Krönchen) , begleitet von den Brautführern, Eltern und Verwandten. Dann kommt der »Brautwagen« mit der Aussteuer.

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Kleine Bürgerwehr Mittelbiberach - Bürgerwehr Mittelbiberach
mit Spielmannszug und Musikkapelle
Der Ursprung des Bürgermilitärcorps Mittelbiberach reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Mittelbiberach stand zu dieser Zeit unter der Herrschaft eines Vogtes, der im Namen des Kaisers von Österreich die Gerichtsbarkeit in der "kaiserlichen Reichsvogtei" ausübte. Schon im Jahre 1599 wurde in Rechnungen dieser Herrschaft erstmals die "Gesellschaft des Büchsenschießens" erwähnt, aus der heraus sich dann im Laufe der Jahrhunderte das heutige Bürgermilitärcorps entwickelte. Der Verein ist heute in drei Züge gegliedert: Spielmannszug, Musikcorps und Schützenkompagnie mit Fahnenzug.
 

 

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Musikkapelle Ummendorf
Der Musikverein Ummendorf wurde nach einem beeindruckenden Konzert einer Militärkapelle von begei- sterten jungen Ummendorfern am Fronleichnamstag 1874 gegründet. Seit dieser Zeit war er mit Ausnahme der beiden Weltkrieg musikalisch aktiv.Heute widmen sich die Mitglieder mit Spass und Freude gezielt der symphonischen Blasmusik. Den Schwerpunkt der musikalischen Arbeit im Jahr bilden 2 Konzerte am Ort. Gelegenheiten zu Gemeinschaftskonzerten mit anderen Kapellen werden gerne wahrgenommen. Daneben wird im Jahreskreis zur Erbauung und Unterhaltung zu den verschiedensten Anlässen aufgespielt. Nach über 130jähriger Pflege der Blasmusik ist es Dank einer intensiven Jugendarbeit mit über 40 Schülern in der Ausbildung und einer erfolgreichen Jugendkapelle um die Fortführung dieser Aufgabe gut bestellt. Kontakte bestehen zur Stadtkapelle Dornbirn-Haselstauden (Vorarlberg), der Stadtkapelle Spaichingen und dem Shanty-Chor Pellworm.

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Kleine historische Trachtengruppe
Teil 1
Nach den Türkenkriegen ließen auch Habsburger Herrscher Siedler für ihre neuen Donauländer anwerben. Auch schwäbische Auswanderer zogen in heite ungarische, rumänische und serbische Gebiete. Dem Angebot folgten ab 1712 Tausende aus den Landkreisen Biberach und Ravensburg. Getreu hielten sie an Volkstum und Muttersprache fest, bis viele 1944 in die Heimat der Vorfahren zurückkehrten.

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Kleine historische Trachtengruppe
Teil 2
Nach den Türkenkriegen ließen auch Habsburger Herrscher Siedler für ihre neuen Donauländer anwerben. Auch schwäbische Auswanderer zogen in heite ungarische, rumänische und serbische Gebiete. Dem Angebot folgten ab 1712 Tausende aus den Landkreisen Biberach und Ravensburg. Getreu hielten sie an Volkstum und Muttersprache fest, bis viele 1944 in die Heimat der Vorfahren zurückkehrten.

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Sathmarer Schwaben mit der “Ulmer Schachtel”
Kernstück der Gruppe ist die » Ulmer Schachtel«, originalgetreu in kleinerem Maßstab nachgebaut und von Pferden in Treidel- Anspannunggezogen, wie es stromaufwärts der Fall war; mit solchen Schiffen wurden die Auswanderer bis nach Budapest transportiert, von wo sie zum Sathmar-Land der Grafen Karolyi am Fuße der Karpathen treckten.


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Musikkapelle Maselheim mit Spielmannszug Äpfingen

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Zimmerer-Gruppe
Die Gruppe der Zimmerleute ist noch relativ neu im Biberacher Festzug. Die entstand auf Initiative des Zimmererausbildungszentrum Biberach. Das besondere an dieser Gruppe ist aber auch, dass bis auf die drei Fahrer/Reiter alle Personen Zimmerer oder auszubildende Zimmer sind.
Der Festwagen des Zimmerer-Ausbildungszentrums zeigt das Modell eines Biberacher Hauses aus dem 14. Jahrhundert, das heute noch zu sehen ist in der Zeughausgasse. Dargestellt wird hier die Abbundweise des Mittelalters mit Einblattungen, welche durch Holznägel in den Blattsassen befestigt worden sind.


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Musikkapelle Ingerkingen
Junge und mutige Männer folgten einem Anstoß des Pfarrers und Kammerer Martin Weber - einem gebürtigen Ingerkinger - und gründeten 1923 in Ingerkingen eine Musikkapelle.
Mit dem Kauf der Musikinstrumente wurde zur damaligen "knappen Zeit" ein Schuldenberg riskiert, der schließlich von den aktiven Musikanten über Monatsraten abgetragen werden konnte.
Nach 1945 formierte sich die Musikkapelle Ingerkingen wieder sehr rasch, was auch das gute Abschneiden bei den wieder stattfindenden Wertungsspielen bestätigte.
 

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Müller-Gruppe (Heggbach)
Der Festwagen der Heggbacher Einrichtungen für Behinderten-Hilfe zeigt skizzenhaft das Modell der Angermühle aus dem 19. Jahrhundert. Mit einer der letzten von ursprünglich zahlreichen Biberacher Mühlen, welche heute noch mahlt, wird so die reiche Mühlengeschichte der Stadt wieder in Erinnerung gebracht. Neben Getreidemühlen — wie Angermühle, Kachelmühle, Holzmühle, Staigmühle, Riedmühle, Bachmühle, Obere Mühle, Spitalmühle - gab es in Biberach einst auch Ölmühlen, Farbmühlen, Hammermühlen, Papiermühlen, Schleifmühlen und Stampfmühlen; davon ist die »Weißgerberwalk« ebenfalls noch in Betrieb. Der einer klassisch mit Wasserkraft angetriebenen Mehlmühle wird auf dem Festwagen von Menschen mit Behinderungen demonstriert.  

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Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr
 

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Historischer Feuerwehr-Löschzug
In Biberach wurde 1849 die Freiw. Feuerwehr aus der Turngemeinde heraus gegründet. Die Feuerwehr-Standarte bildet die Spitze der Gruppe. Es folgen die orginak Metz'sche Stadtspritze von 1863, der Hydrantenwagen sowie die mechanische Maschinenkiter der Biberacher Firma Lieb von 1893, gezogen von den Wehrmännern. Begkitet werden diese von den Ordnungs- und Wachmannschaften mit Fackeln, wekhe schon damals teilweise aus Jugendlichen rekrutiert wurden.
 

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